Impressionen von der Kölner Domplatte

Ich habe lange überlegt, ob ich einen kleinen Reisebericht zu unserem kurzen Familien-Köln-Ausflug bringe. Nun, es war richtig nett da, aber Kölns Architektur ist ja eine Katastrophe und eigentlich gibt es touristisch kaum was nennenwert weltwichtiges zu berichten 😉

Daher an dieser Stelle ein paar Schmankerl von der touristisch wichtigsten Stelle in Köln: vom Platz vorm Dom.

Am Wochenende gibt es natürlich eine Menge „Touristenunterhalter“, die allerlei Kunststückchen machen, um den einen oder anderen Euro in den Klingelbeutel zu lenken.

Die hier gehören sicher zu den originellsten.

Trick, auch als Schwebender Mönch bekannt

Auch wenn man weiß, wie der „Schwebende Mönch“ so funktioniert, ist es doch nett anzuschauen. Hat was.

Interessanter als die Gaukler sind die kleinen politischen Kundgebungen, die um Aufmerksamkeit ringen. Was man diesem Mann angetan hat, weiß ich leider nicht. Die Familie war schon zu weit davongelaufen, um mit ihm ein längeres Gespräch anzufangen. Eigentlich schade.

Individualdemo am Dom Was will er uns damit sagen?

Was es auch war, der Schmerz muss groß gewesen sein…

Das längere Gespräch habe ich dafür mit einer Falun-Gong Aktivistin geführt. Sie protestieren an dieser Stelle, um auf die Verfolgung der Falun Gong Bewegung durch die Kommunistische Partei Chinas aufmerksam zu machen. Zweifellos geschehen da furchbare Dinge. Wer in China verfolgt wird, hat sicher nichts zu lachen. Die Aktivisten machen ihre Sache da IMHO ganz gut: Natürlich interessiert es in Deutschland viele nicht so brennend, was für Unheil in China passiert und ändert tut das schon mal gar nichts. Aber die Demonstranten haben das Ziel, die chinesischen Touristen zu informieren (u.a. mit einer Zeitung in chinesisch), die reichlich am Dom vorbei kommen. Und da mein ich, das ist schon irgendwie clever.

Falun-gong Bewegung in Deutschland

So ganz einfach und schwarz-weiß ist die Sache mit Falun-Gong aber offensichtlich nicht. Ich möchte das hier wertfrei betrachten. Es lohnt sich aber wahrscheinlich, sich im Internet mal darüber zu informieren.

Dieser Beitrag wurde unter Touristik veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*