Toulouse

Die Temperaturen nehmen wieder Fahrt auf und bevor die 30° Marke wieder geknackt wird, nutzen wir die Gelegenheit, Toulouse zu besuchen. Das ist nur etwa eine Autostunde entfernt. Wir waren vor einigen Jahren schonmal da und es hat uns sehr gefallen. Vornweg, ich halte Toulouse für die schönste Großstadt Frankreichs und die schönsten Frauen wohnen wohl auch da 😉 Na ja, zumindest machen sie sich für die Straße relativ schick.

Großstädte und Parkplätze sind immer eine erregende Geschichte. Letztes Mal parkten wir recht weit weg vom Zentrum wobei doch mitten unter dem Rathausplatz (Capitol) ein riesengroßes unterirdisches Parkhaus ist. Da kann man doch rein fahren. Parken in Toulouse ist eh ein teurer Spaß, egal wo. Also nach dem Parkhaus gegoogelt, dessen Adresse ins Navi eingegeben und über die Landstraße hin gefahren. Es kam dann wie es kommen musste, natürlich liegt das Parkhaus mitten im Fußgängerbereich (wussten wir, gibt ja trotzdem ne Zufahrt). Das Navi lotste uns auch fast hin. Es fehlten noch vielleicht 100m, aber dazwischen waren Poller. Hmmm. Adresse des Parkhauses ist offensichtlich ungleich der Zufahrtsadresse, sonst wäre es ja zu einfach. Also im Navi auf „Parken“ gedrückt, die Tiefgarage ausgewählt und siehe da, für die 100m Luftline sind wir dann auch schon in 2.1km da. Also sind wir brav aus der Innenstadt wieder heraus und dann wieder hinein gegurgt. Man muss es nur richtig machen.

Toulouse („le ville rose“ – die rosa Stadt, wegen der typischen Backsteinbauten) selbst war wie immer schön und auch einkaufsmäßig ergiebig 🙂 Da gibt es wenig zu sagen.

Heimwärts waren wir etwas geschafft und sind der Einfachheit wegen über die längere (und teuere) Autobahnstrecke gefahren. Rauswärts war wie schon letztes mal auch noch um 19:30 Uhr Stau.

Man kennt doch diese Autobahn Anzeigetafeln, die manchmal regelmäßig über der Autobahn stehen und den nächsten Stau, einen schlauen Spruch oder einfach nur die Uhrzeit anzeigen. Jetzt stand da „ILVY37 trop vite“, was sich nach langsamen Klackern meiner Gehirnräder in „IL-VY 37 zu schnell“ übersetzte. Mann, diese Franzosen, Geschwindigkeitsmessung mit Kennzeichenerkennung (hatte aber bis jetzt keine weiteren Folgen) KfZ-Kennzeichen wegen Versicherungsbetrugsgefahr etwas entstellt.

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