{"id":1136,"date":"2014-10-28T20:03:54","date_gmt":"2014-10-28T19:03:54","guid":{"rendered":"http:\/\/schueler.ws\/?p=1136"},"modified":"2015-05-09T21:02:14","modified_gmt":"2015-05-09T20:02:14","slug":"gibraltar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schueler.ws\/en\/gibraltar\/","title":{"rendered":"(Deutsch) Gibraltar"},"content":{"rendered":"<p class=\"qtranxs-available-languages-message qtranxs-available-languages-message-en\">Sorry, this entry is only available in <a href=\"https:\/\/schueler.ws\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1136\" class=\"qtranxs-available-language-link qtranxs-available-language-link-de\" title=\"Deutsch\">Deutsch<\/a>.<\/p><p>Den Felsen von Gibraltar kann man bei guter Sicht von unserer Terrasse aus sehen. Aus der N\u00e4he betrachtet, ist das auch ein ganz imposanter Stein.<\/p>\n<p>Es sind noch ca. 40km bis dahin und ist f\u00fcr uns quasi ein Pflichtbesuch. Wie so viele andere kleine Enclaven lebt Gibraltar von Steuerverg\u00fcnstigungen und damit auch preiswerteren Einkaufsm\u00f6glichkeiten. Wir wollten nicht so viel einkaufen (auch weil wir ja durch die Fluggep\u00e4ckgrenze keine Kapazit\u00e4ten haben&#8230;) und so bot sich der Sonntag an, um dem sonst gro\u00dfen Andrang etwas zu entgehen.<\/p>\n<p>Wir fuhren also Sonntag Nachmittag zum Grenz\u00fcbergang, liesen das Auto vor der Grenze stehen (wegen der angeblichen langen Wartezeit f\u00fcr den Grenz\u00fcbertritt und den sehr beschr\u00e4nkten Parkm\u00f6glichkeiten). Die Grenze ist wirklich noch eine, so richtig mit Passkontrolle und ggf. Zoll. Autos sollen zollm\u00e4\u00dfig recht gr\u00fcndlich kontrolliert werden, Fu\u00dfg\u00e4nger ehr nicht. Wir hatten wie zu erwarten auch keine Probleme (und keine Wartezeit). Auf der anderen Seite steht fast immer ein Bus bereit, der ins Zentrum f\u00e4hrt. Diesen bestiegen wir also und erlebten dann sogleich das n\u00e4chste Touristenhighlight: Die Schranken gehen zu, weil ein Flugzeug landen muss. Die Zufahrt nach Gibraltar kreuzt die Landebahn des kleinen Flughafens. Platz ist da ja keiner.<\/p>\n<p>Das mit dem Stadtzentrum erwies sich als etwas schwierig. Im Reisef\u00fchrer steht, dass die Buslinie zwischen der Grenze und  einem zentralen Platz pendelt. In Wirklichkeit f\u00e4hrt sie einen Rundkurs mit mehreren Haltestellen und man wei\u00df als Tourist einfach nicht, wo man ist. Einheimische im Bus fragen hilft auch nur begrenzt, weil die sich nicht Vorstellen k\u00f6nnen, dass man auf den Affenfelsen hochlaufen will (geht gar nicht). Da f\u00e4hrt ne Seilbahn hin und die ist mit diesem Bus angeblich nat\u00fcrlich auch nicht zu erreichen. Wir sind dann nach Bauchgef\u00fchl ausgestiegen und durch die Stadt immer Richtung des steilsten Anstiegs gelaufen. Hat funktioniert. Google Maps verl\u00e4sst einen hier \u00fcbrigends, weil ich in Gibraltar kein Netz habe (nur spanische Karte, ist aber halt kein Spanien mehr) und sich die Karten von Spanien und Gibraltar auch nicht vorher offline abspeichern lassen, warum auch immer.  Ich hatte noch eine offline OpenStreetmap-Navigation drauf, die schon viel geholfen hat, aber nicht ganz so sch\u00f6n ist.<\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder<p><em><font size=-1>der Gibraltarfelsen ist ja f\u00fcr seine Affen bekannt<\/font><\/em>&nbsp;<br><\/p>\n<p>Also, wir kamen am Berg an und stiegen heldenhaft hinauf. Als Bergbewohner schafft man das schon. \ud83d\ude42 Alle Wege sind geteert und man kann sich kaum verlaufen. Ist viel milit\u00e4risches Sperrgebiet und damit abgeriegelt. Eigentlich wollten wir irgendwelche Weltkriegstunnel besuchen aber die Wold War II Tunnels waren geschlossen und die Grand Siege Tunnels wollten 17,- Eintritt pro Nase haben. Da ist mir das spontan vergangen.<\/p>\n<p>Wir sind dann tapfer am oberen Seilbahnende herausgekommen. Das ist in der Mitte des Felsens ganz oben und man hat eine grandiose Aussicht auf beiden Seiten.<\/p>\n<p>Affen gab es nat\u00fcrlich auch. Die sind auf dem Felsen \u00fcberall, wo es viele Touristen gibt. Also z.B. bei den Tunneleing\u00e4ngen und an der Seilbahnstation. Unterwegs aber nicht. F\u00fcttern ist mit 500,- Pfund Strafe bedroht, was aber die Leute nicht wirklich abh\u00e4lt. Der Renner sind gesch\u00e4lte und gest\u00fcckelte Mandarinen. Ganze Fr\u00fcchte sind dagegen zu m\u00fchsam und fliegen weg. Verw\u00f6hntes Volk.<\/p>\n<p>Wir haben kurz \u00fcberlegt, mit der Seilbahn nach unten zu fahren, aber die Ticketstelle war echt m\u00fchsam zu erreichen (mehrere Sackgassen mit unn\u00f6tig geschlossenen T\u00fcren, &#8220;gehen sie au\u00dfen rum&#8221;, ich war da ein wenig sauer) und so sind wir spontan wieder nach unten und dann gleich zur Grenze gelaufen. Gibraltar ist entgegen der Auskunft der Einwohner nicht soo gro\u00df, dass man die Entfernungen nicht auch laufen k\u00f6nnte. Dennoch stehen am Ende 13km und ein Gipfel auf 400m H\u00f6he zu Buche, was die Beine schon bemerkt haben.<\/p>\n<p>Auf unserer Tour kamen wir durch ganz sch\u00f6n dreckige Ecken in der Stadt, lustig ganz pl\u00f6tzlich abgewechselt mit einem Wohlhabenden-Appartmenthaus und Rolltreppen unter freiem Himmel (eingez\u00e4unt und video\u00fcberwacht).<\/p>\n<p>Insgesamt war das ein sch\u00f6ner und erlebnisreicher Sonntag mit stark sportlicher Note.<\/p>\n<p>ngg_shortcode_1_placeholder<br \/>\n<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sorry, this entry is only available in Deutsch.Den Felsen von Gibraltar kann man bei guter Sicht von unserer Terrasse aus sehen. Aus der N\u00e4he betrachtet, ist das auch ein ganz imposanter Stein. 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